Diese Story ist auch als Hörgeschichte erschienen.
Momo war gerade mal acht Jahre alt und nicht zum ersten Mal hier. Gehetzt und wenig behutsam wurde er in eine der verdreckten Toilettenkabinen gestoßen, doch noch bevor er etwas dazu hätte sagen können, wurde ihm eine schwielige Hand auf den Mund gepresst und er wurde fest an den mächtigen Körper vor sich gedrückt. „Egal was passiert, du bleibst hier und kommst nicht raus, ehe ich dich abhole.“ Etwas im Blick seines Vaters verriet ihm, dass es […] Weiterlesen
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Der Geruch nach frischem Heu und Pferden lag in der Luft und ab und an war das Scharren oder Schnauben eines der englischen Vollblüter in dem ordentlichen Stall zu hören. Das Zirpen der Grillen drang durch das geöffnete Tor gut hörbar hinein und schien in der Dunkelheit der Nacht noch viel lauter zu sein, als es sonst schon war.
„Sie hören Radio Z-Welle. Es ist genau dreiundzwanzig Uhr und es folgen die Nachrichten.“ Während ich in meinem Technikraum saß und Svenja beim Verlesen der Tagesereignisse zuhört, konnte ich sehen, wie sie hinter der Glaswand ihr dichtes goldblondes Haar ausschüttelte, sodass es majestätisch wie eine Löwenmähne über ihren muskulösen Rücken fiel. „…Terrorist ist noch nicht gefasst, das FBI hat aber eine heiße Spur.“ Meine Aufmerksamkeit driftete wieder ab, da die Hitze in dem kaum belüfteten
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Stille herrschte auf der Waldlichtung, auf der es nach Waldmeister roch und in der tiefen Dunkelheit der Nacht nichts zu erkennen war. Unvermittelt wurde die Finsternis durch das einsame Zirpen einer Grille unterbrochen, das jedoch kurz darauf wieder verstummte, währenddessen in der Ferne ein gleichmäßiges Geräusch zu vernehmen war, das sich rasch näherte. Schließlich tauchten die Lichtstrahlen von Scheinwerfern alles in ein bizarres, vom Nebel getrübtes Licht und die großen Schatten der
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Du stehst in der leeren und kaum beleuchteten Kletterhalle, mitten in dieser lauen Sommernacht, während der Mond nur selten zwischen den Wolken auftaucht, um sein Licht für einige Augenblicke durch die Oberlichter fallen zu lassen. Ein minutiös aufgeräumter und gereinigter Raum, vorbereitet für die Sportler und Familien mit Kindern, die sich jeweils am Tag hier tummeln. Behutsam, ja schon beinahe bedächtig, legst du deine elegante Brille zur Seite, einerseits damit sie dich beim Klettern nicht behindert,