Diese Story ist auch als Hörgeschichte erschienen.
Der junge Schaffner hatte ein breites, überglückliches Lächeln auf dem Gesicht, aus dem man gut erkennen konnte, dass er seine wahre Freude an der Sache hatte, während er die authentisch gestalteten Fahrkarten kontrollierte und lochte. Der Nostalgiezug rollte langsam die Strecke entlang und der Rauch aus dem Schornstein der auf Hochglanz polierten Lokomotive zog vor den Fenstern vorbei und war auch im Innern des hölzernen Wagens zu riechen. Ich habe […] Weiterlesen
Als Michael erwachte, ging es ihm echt schlecht: Er hatte Kopfschmerzen und ihm war übel. Stöhnend öffnete er die Augen, nur um sie ganz schnell wieder zu schließen. Das Licht war viel zu hell, einfach nicht auszuhalten. Warum ging es ihm nur so mies? Egal, Helga musste ihm erst mal etwas gegen die höllischen Kopfschmerzen geben, dann würde man weitersehen können. Merkte sie nicht wie schlecht es ihm ging? Schlief sie so fest oder war sie schon aufgestanden? Seine linke Hand tastete nach seiner Frau und der Schreck fuhr ihm in alle Glieder. Da
Irgendjemand hatte mir mal gesagt, dass das gute Leben, das wir führen, nur dazu diene, uns vom Schmerz abzulenken. Ich bin mir nie sicher gewesen, ob das stimmte, doch heute war ich mir sicher. Mit gesenktem Haupt trat ich in die Suppenküche für Obdachlose und zwang mich dann, mich umzusehen. Ja, dachte ich mir, als ich all die gescheiterten Existenzen beobachtete, es stimmte wohl tatsächlich. Jetzt wäre ich wirklich froh gewesen, wäre Dr. Who aufgetaucht und hätte mich in seiner Tardis irgendwo und irgendwann
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Kiki stöhnte so laut sie konnte, während Brad auf das Ende der unendlich scheinenden Szene wartete. Er fand, dass sie eine der Pornodarstellerinnen war, die ihre Arbeit schon seit geraumer Zeit nicht mehr mit Herzblut erfüllten und sich ab und an auch langweilten, doch trotzdem ihr Bestes gaben, weil sie dies in jedem Job tun würden.
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Dies ist der 2. Teil der Fortsetzungsgeschichte „
Ich war einmal schweigsam, ganz apart
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Die Frau am Check-In-Schalter war mindestens zehn Jahre jünger als sie und hatte ihren Pony mit mehreren feinen Haarklemmen nach hinten gesteckt. Sie lächelte ein mechanisches Lächeln, als sie Marianne den Pass, Gepäckschein und das Ticket zurückgab und ihr erklärte, wie sie am schnellsten zum Gate kommen würde. Marianne steckte die Papiere ein und bedankte sich, ehe sie den Riemen ihrer Handtasche über ihre Schulter warf und sich eilig auf den Weg machte. Sie wusste, dass Klaus nicht kommen