Diese Story ist auch als Hörgeschichte erschienen.
Stolz und aufrecht ritt der Prinz auf den Schultern seines treuen Minotaurus durch den dichten Zauberwald und sein blauer Mantel fiel weit über den Rücken des Fabelwesens herunter. Nur Mitglieder der Königsfamilie durften auf einem Minotaurus reiten, denn immerhin hatte das Wesen ein größeres Bewusstsein als ein Ackergaul. Die Bäume standen so dicht, dass der Prinz kaum den Himmel sehen konnte, und sie waren so riesig, dass sie nicht bis […] Weiterlesen
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Es gibt nur etwas, das noch nervtötender ist, als eine halbe Ewigkeit auf ein- und demselben Flecken Asphalt stehenzubleiben und dabei einem gelangweilten Lastwagenfahrer beim Nasebohren zuzusehen: Ebendiesem haarigen Herrn beim Nasebohren zuzusehen, währendem man alle fünf Sekunden zwanzig Zentimeter vorwärts rollt, nur um dann gleich wieder an den Bremslichtern des Vordermanns zu kleben. Wenn es so etwas wie einen Verkehrsgott, einen allmächtigen Blechlawinenlenker, gibt, der es verhindert, dass die
„… nein, alles in Ordnung. Wir sehen uns dann später?“ Ein leises Knacken war in der Leitung zu hören, bevor ihre beste Freundin kichernd antwortete und sie damit auch zum Lächeln brachte. Wann immer sie mit Sarah sprach, fühlte sie sich gleich besser, sogar wenn diese sie dreckig auslachte, weil sie sich erneut den kleinen Zeh an der Schranktür gestoßen hatte.
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„Rufus“, hörte ich meine keuchende Stimme rufen und ich wusste, dass ein unbemerktes Lächeln über meine Lippen zuckte, als die Ohren des kleinen Beagles hochschnellten. „Nun komm schon“, sagte ich überflüssigerweise, denn mein treuer Gefährte hing schon an meinen Fersen, stets bereit mir mit Mut und der notwendigen Portion Dummheit überall hin zu folgen. Sein struppiges Fell war vom feinen Staub der dürren Büsche bedeckt, in denen er sich herumgetrieben hatte und er schnupperte aufgeweckt, immer auf
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„Mach schon, Mann”, drängelte Dejan, der nervös von einem Bein aufs andere hüpfte und dabei mit seiner Zigarette beinahe ein Loch in Moiras Bluse gebrannt hätte. „Scheiße, der ist ja völlig außer sich“, bemerkte Nina, mehr entnervt als besorgt und ignorierte ihren aufgedrehten Kumpel aber gleich wieder, um ihre Nase zurück ins Buch zu stecken und weiterzulesen. „Jetzt gib endlich den Joint her, du Wixer!“, fauchte Dejan weiter und Hari, der das aufgebrachte Hin und Her seines Kameraden nicht mehr ertragen konnte,
Geppetto starrte nach unten in die Fabrikhalle seiner Spielwarenproduktion. Selbst durch die dicken Glasscheiben konnte er das Rumpeln der Maschinen hören, das Kreischen der Säge, das Hämmern der Stanze, ein immer gleicher, immer währender Rhythmus, in dessen Mitte seine Mitarbeiter wie Ameisen hin und her hasteten. Es war diese Kontinuität, die ihn mit Reue erfüllte, wann immer er an die Zeit zurückdachte, als alles anders gewesen war. Damals, als ihm das Schnitzmesser noch gut in der Hand gelegen hatte.
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