Werte Damen, Herren und Literaten
Ohne Umschweife will ich nun gleich verraten
Dass ich mich heute
Sehr vorm Texten scheute
Vielleicht also werden meine Zeilen missraten
So ist das halt mit dem Schreiben
Manchmal läuft‘s und man lässt sich treiben
Andere Male wiederum
Bitte nehmt es mir nicht krumm […] Weiterlesen
Lächelnd saß Jennifer Hughes-Williams auf ihrem Kanapee. Sie war darin vertieft, neugierig mit ihren Fingern die Perlenbesetzten Netzwerkknoten des Haarnetzes zu erforschen. Doch ihre Gedanken drehten sich dabei auch um die politischen Belange der Welt. Das Boudior, in dem sie sich gerade aufhielt, gehörte zu ihren persönlichen Räumen an Bord des Luftschiffs „Ambush Hope“, mit dem sie durch Europa auf dem Weg nach Frankreich unterwegs war. Im Auftrag ihrer Majestät sollte sie sich dort und in anderen Ländern mit den
Eines Tages werde ich hier im Freibad beim See abkratzen und meine angesengte Leiche wird als abschreckendes Beispiel dafür herangezogen werden, wieso die Sonne ein tödlicher Feind sein kann. Doch vorerst sitze ich noch im Schatten der dichten Ahornbäume, an einen knorrigen Stamm gelehnt und beobachtete die Kinder beim Spielen mit demselben Interesse, das ein durchschnittlicher Akademiker für das Nachmittagsprogramm von Privatfernsehstationen aufbringt. Immerhin steckte heute bisher niemand
„Wo ist Karlheinz?“, schrie Roger schnaufend über den ohrenbetäubenden Lärm der Artillerie. „Oh Gott, ist er …?“ Augustus setzte zum Sprung an und erreichte als letzter den Bucheinband. Noch nie hatte er sich so weit vom Feuchtgebiet entfernt und als er die staubtrockene Umgebung sah, glaubte er, ersticken zu müssen.
Diese Story ist auch als
„Du findest das lustig?“, flüsterte Maddie empört, zog mich von den Trauergästen weg und verschränkte dann ihre Arme vor der Brust. Ich wusste, dass es nur eine richtige Antwort auf ihre Frage gab, die Unwahrheit, also schüttelte ich schuldbewusst den Kopf.
„Kleines, reichst du mir bitte mal die Pommesgabel?“ Mom blinzelte meine kleine Schwester Martina durch das blendende Sonnenlicht an und die Vierzehnjährige lachte, bevor sie beschwingt das Plastikbesteck von der großen Decke hob und hinüberbrachte. Ich schwieg, wenn ich auch am liebsten mit einem sarkastischen Unterton in der Stimme gefragt hätte, wieso meine liebe Mutter billiges Einwegbesteck, wie es ihn in tausenden Supermärkten gab, als Pommesgabel bezeichnete, nur weil
Ein wenig Mut reichte nicht aus, selbst eine ganze Handvoll brachte ihn nur zum flüchtigen Versuch, jedoch nicht über die Türschwelle. Um die Wohnung nach Jahren endlich zu verlassen, eine Antwort auf die quälendste aller Fragen zu finden, brauchte er Hilfe und er fand sie zwischen den Seiten seiner treusten Begleiter. So saß er, Nacht für Nacht, in seinem Sessel und las von Wagemut, sammelte die Tapferkeit aus dem Erfahrungsschatz all derjenigen, die vor ihm zu Helden geworden sind. Doch je länger er dort
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Diese Kurzgeschichte erschien im Rahmen der zweiten