Dies ist der 8. Teil der Fortsetzungsgeschichte „Hoffe auf das Beste, aber bereite dich auf das Schlimmste vor“.
„Ich meine es ernst, Tess. Was zum Teufel sollen wir dagegen unternehmen?!“ Die Angesprochene sah nicht auf, versuchte Rooster zu ignorieren und auf der Landkarte schlau zu werden. Nach jener verhängnisvollen Nacht in der Bücherei waren sie rasch aufgebrochen, denn keiner von ihnen wollte diesen scheusslichen Ort länger ertragen als unbedingt nötig. Nur war während ihrer überstürzten Weiterreise niemand auf die Idee gekommen, Notizen zur Umgebung zu […] Weiterlesen
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Heute war Lars‘ letzter Tag. Nicht nur sein letzter Tag im Großraumbüro, sondern sein wirklich endgültig letzter Tag. Wieso und weshalb Lars wusste, dass er den nächsten Morgen nicht mehr erleben würde, sei nicht verraten. Vielleicht lag in seinem Kofferraum eine Mordwaffe, oder zuhause wartete eine Handvoll Schlaftabletten auf ihn. Womöglich war es auch nur eine böse Vorahnung und Lars ein durch und durch abergläubischer Mensch. Wichtig ist nur zu verstehen, dass Lars absolut, ohne Zweifel wusste, dass es so war.
„Scheiße Martin, ich hasse das hier!“, protestierte Sam zum gefühlt tausendsten Mal, während er hinter seinem Kumpel auf und ab tigerte. „Können wir nicht endlich weiter?“ Martin saß vornübergebeugt am Roulette-Tisch und gaffte mit einem Blick auf die Kugel, der sagen zu sagen schien: „Komm schon, jetzt komm schon!“
Ein verärgerter Blick auf das Smartphone verriet Mike, dass er seit gerade mal siebenunddreißig Minuten hier war. Er seufzte, strich über seinen Dreitagebart und versuchte den Lärm zu ignorieren, der hier als Musik gespielt wurde. Seine Mitbewohnerin hatte es sicher gut gemeint, als sie Mike mit den Worten „Ach komm schon, du gehst viel zu selten aus!“ mehr gedrängt als eingeladen hatte. Trotzdem konnte er sich mit seiner aktuellen Situation nicht anfreunden und überschlug gedanklich die minimale Zeitspanne,
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Die Steigung war sanft genug, dass selbst das Rentnerehepaar vor ihnen keine große Mühe damit hatte, dicht auf den Fersen ihrer beiden Enkelkinder zu bleiben. Diese tobten auf dem Weg nach oben und hielten nur hier und da inne, um Seifenblasen in die glasklare Abendluft zu pusten. Es wehte kein Wind und die Sonne kroch gemächlich dem Horizont entgegen. Noch glühte der Himmel nicht in Orange und der Felsen reflektiere in fahlem Braun, auf dem das grelle Grün ihrer Wanderschuhe fremdartig wirkte.
Sarahs Tag findet ihr
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„Sie ist brillant, nicht wahr?”, fragt er mich ohne eine Antwort zu erwarten, dreht sich einmal mit ausgestreckten Armen um die eigene Achse und murmelt: „So sexy!“