Diese Story ist auch als Hörgeschichte erschienen.
Er hatte es gewusst, seit er siebzehn Jahre alt gewesen war und so gerne er daran gezweifelt hatte, war er sich absolut sicher, dass er durch Selbstmord sterben würde. Nun, natürlich wusste er nicht so genau, wann das geschehen würde, oder besser gesagt, wann er es geschehen lassen würde, aber so sehr er sich auch anstrengte, konnte er sich kein anderes Ende vorstellen. Einige Male hatte er den Fehler gemacht, diesen Gedankengang mit jemand […] Weiterlesen
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Durch die gläsernen Wände des Konferenzraums drangen die gedämpften Stimmen der Sitzungsteilnehmer, die seit nun beinahe einer Stunde auf die Ankunft des Konzernchefs warteten und langsam ungeduldig wurden. Ich war noch nie im Leben so nervös gewesen, nicht einmal damals, als ich im Abschlusstheater der neunten Klasse die Hauptrolle gespielt hatte. Allein beim Gedanken daran, da reinzumarschieren und mich vor diese Leute zu stellen zu müssen, verkrampften sich meine Muskeln
Hastig und reichlich ungeschickt strich ich meine Haare glatt, als ich ihn durch die zerkratzte Scheibe auf dem Bahnsteig entdeckte. Er trug eine khakifarbene Jacke, Jeans und seinen Rucksack, den er heute besonders schwungvoll über seine Schulter warf, während er auf das Trittbrett sprang. Grinsend winkte er mir zu, doch ich tat so, als hätte ich ihn nicht gesehen und blickte erst auf, nachdem er sich vor mir auf die Bank hatte fallen lassen. „Sei jetzt bloß nicht wieder so seltsam!“, schalt ich mich gedanklich
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Das kleine Städtchen war in den typischen morgendlichen Dunst gehüllt, der zu dieser Tageszeit durch so viele Städtchen zieht und sie besonderer erscheinen lässt, als sie es jemals sein könnten. Manchmal kam es ihm so vor, als hätte er sie alle schon gesehen, als wäre er in seinen Träumen durch sie hindurchgelaufen, ohne sie wahrhaftig begriffen zu haben und so blieb dennoch die Neugierde zurück, welche stetige Begleiterin auf jeder Reise ist. Der Polyester seines Hemdes knisterte leise,
Dies ist ein Interludium zu der Fortsetzungsgeschichte „
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Schön war die Zeit, als wir zusammen über die Wiese gelaufen waren, als ich mich unter dem hohen Rosenbusch vor der brennenden Mittagssonne versteckt hatte und du mit deiner honigsüßen Stimme nach mir gerufen hast. Ja, es war wirklich wunderbar gewesen und nur zu gerne wüsste ich, weshalb nun alles vorbei ist, weshalb du nicht mehr nach mir suchst. Hast du mich denn aufgegeben?
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