Diese Story ist auch als Hörgeschichte und in einem Sammelband erschienen.
Diese Geschichte spielt im erweiterten Universum der „Promise“-Reihe.
Das Gefühl von Dringlichkeit treibt mich weiter durch die endlosen Reihen von Maschinen, deren Zweck ich bestenfalls erahnen kann und die in der Dunkelheit als bedrohliche Schemen aufragen. Vor einem Gerät, das ich für eine Nussverpackungsanlage halte, bleibe ich stehen und lausche: Nichts außer dem Rauschen des Windes, der an dem alten Backsteinhaus rüttelt, in dem […] Weiterlesen
„Sie sollten wirklich ein Deodorant verwenden“, wettert der Mann im Anzug, den ich zuvor „Pinguin“ getauft habe, den Hispter, Typ „vierzigjähriger Pseudoaussteiger“ an, der aus mysteriös bleibenden Gründen einen einzelnen Ski hält. Dieser brummt ein halbwegs salonfähiges Schimpfort und steigt, gefolgt von dem vermeintlichen Südpolbewohner, schirmlos in den Wolkenbruch aus. Ja, es ist ein ständiges Ein und Aus in meiner Acht. Was die Acht ist? Eine Straßenbahn-Linie, selbstverständlich, was sollte sie
Symmetrie. Wunderbare, herrliche Symmetrie, die seine Nerven ein klein wenig zu beruhigen vermochte. Sicherlich war er nicht deswegen hierhergekommen, umso mehr freute er sich über die prächtige Oase der Ordnung in diesem Chaos, das er die letzten Wochen zu ertragen hatte. Der weiße Marmor, welcher in mattem Hellgrau mit den Schönwetterwolken zu verschmelzen schien war sauber, rein und tröstete ihn über die bunt zusammengewürfelten Besuchermaßen hinweg. Selbst der Garten um den
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Warten macht mir wenig Spaß. Allein warten, in einer derart geschmacklosen Eingangshalle noch weniger.
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„Scheiße Martin, ich hasse das hier!“, protestierte Sam zum gefühlt tausendsten Mal, während er hinter seinem Kumpel auf und ab tigerte. „Können wir nicht endlich weiter?“ Martin saß vornübergebeugt am Roulette-Tisch und gaffte mit einem Blick auf die Kugel, der sagen zu sagen schien: „Komm schon, jetzt komm schon!“
Jan mochte es nicht, sich mit Hilberträumen zu befassen. Nicht etwa, weil er eine rational begründbare Abneigung dagegen hätte, sondern lediglich wegen einer inneren Dissonanz, die er nicht in Worte fassen konnte. Natürlich war das vollkommen widersinnig, doch es hielt ihn nicht davon ab, sich trotzdem in dem Maße mit ihnen zu beschäftigen, welches in seinem täglichen Leben von ihm gefordert wurde, also machte es ihm nichts aus. Die Tatsache, dass er sich als Plattenleger nicht um