Diese Story ist auch als Hörgeschichte erschienen.
Am Ende der Welt schmeckt die Luft bitter. Mit sanften Stössen fliegt sie, geschwängert vom Duft der reichen Auen, ins Land und verheißt den Frühling bereits im Dezember, währendem ich deine Hand halte. Ich spüre, dass du mit den Worten kämpfst und schüttle mit einem traurigen Lächeln den Kopf, sodass mein Haar an meiner Stirn kitzelt. Ich öffne meine Lippen und schweige zum Trotz – ich will es genauso wenig wie du sagen und darauf hoffen, dass […] Weiterlesen
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„Aus dem Weg, du Hipster-Trottel“, schrie Kassandra genervt und der zirka dreißigjährige Mann mit seinen überteuren Sportschuhen und im Marken-Karohemd, der vor ihr den Vitaparcours entlangjoggte, fuhr erschrocken zusammen und wandte sich verdutzt um. Bevor er etwas entgegnen konnte, war sie auch schon an ihm vorbeigerannt. Obwohl sie bereits ziemlich keuchte, machte sie unerbittlich weiter, machte einen Schritt nach dem anderen auf dem weichen Waldboden und konnte,
„Sei schon still, du blödes Arschloch“, murrte Kevin ungehalten. Ich schwieg – wie immer. „Echt, Mensch, eines Tages…“ Er führte den Satz nicht zu Ende und schnaufte laut und hörbar entnervt, als wir über die knarrenden Dielen in das edel eingerichtete Nähzimmer traten. Einfach alles wirkte barock, von den ausladenden Sesseln bis hin zu dem Stuck an der Decke. Callum schien den unterdrückten Ausbruch seines Kollegen entweder nicht gehört zu haben oder gar nicht erst ernst zu nehmen, denn er wuselte ziellos und fröhlich
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Mark spielte gedankenverloren mit dem weißen Bällchen auf dem Kickertisch, wartete darauf, dass sein Kumpel endlich wieder zurückkommen würde. Viktor war vor beinahe fünfundvierzig Minuten verschwunden, kurz nachdem seine Freundin sie beide scheinbar gut gelaunt begrüßt hatte, und war seitdem nicht mehr aufgetaucht. Mittlerweile mehr genervt als gelangweilt, stöberte Mark mit einem flüchtigen Blick durch die zum Hobbyraum umgebauten Garage, in der Hoffnung er würde irgendetwas
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Sie hatte heute beinahe den ganzen Tag nicht gesprochen, nicht einmal mit ihm und die Frage, die mir seit März durch den Kopf geisterte, wie lange es wohl noch dauern würde, bis unsere gemeinsame Reise zu einem abrupten Ende kommen würde, wurde immer lauter. Die Dämmerung war schon beinahe der Nacht gewichen, als wir vor drei Stunden auf den Weg zur Mülldeponie eingebogen waren und nachdem es uns gelungen war, die richtigen Ersatzteile für den V8 zu finden, werkelte Buck etwas ratlos, aber